Ich freue mich sehr einen wunderbaren Co - Autor für meine Seite gewonnen zu haben.



Alfred wird nun einmal im Monat für uns alle, in seinen über 60 jährigen Erfahrungsschatz der Fotografie greifen, und uns, an seinem schier unerschöpflichen Wissen über historischen Analogkameras teilhaben lassen.

 

Dafür möchte ich Ihm hier noch einmal ausdrücklich Danken!


Wie habe ich Alfred kennen gelernt? Wir trafen uns auf der Fotografieplattform "flickr".

Wobei trafen wohl der falsche Ausdruck ist : O)


Ich habe fundiertes Wissen über eine alte Kamera gesucht, die ich zuvor geschenkt bekommen hatte. Natürlich, wie gerne mal üblich bei diesen alten Schätzchen, ohne Gebrauchsanweisung.


Nun stand ich da mit meiner wunderschönen Kodak Retina III und hatte mehr Fragen als Antworten. Ich war wirklich verliebt in diese Kamera. Allein wie wunderbar sich roch. das Leder „hach“. Ihr haltet mich sicher für verrückt ; O).


Aber genau so war`s !

Ich wollte sie benutzen können aber hatte Angst etwas, mangels Wissen, kaputt zu machen.

 

So fand ich Alfred und binnen 24 Stunden hatte ich eine Gebrauchsanweisung auf meinem Rechner und einen Menschen gefunden, der mit aller Liebe und so enormen Wissen für dies alten Schätzchen glühte !


Was für eine Freude. Denn auch ich liebe alte Dinge, Geschichte und nicht zu letzt, seit über 40 Jahren die Fotografie.



Und nun sind wir angekommen, bei der logischen Konsequenz, das Alfred hier auf diese Seite gehört - wie die Borke an den Baum : O).



Ich wünsche Euch viel Neugier und Vergnügen beim Lesen seiner monatlichen Beiträge. Und ich glaube, er würde sich sehr über Eure Kommentare zu seinen Ausführungen freuen.

Eure

fotokunst66

Petra Faust



poster und Kunstdrucke kaufen Hier findet Ihr meine Analogarbeiten

 

Von dieser "Felica" wurden über 800.000 Stück hergestellt. Trotz dieser ansehnlichen Menge ist Vredeborch aus Nordenham als Kamerahersteller gar nicht so bekannt. Das liegt vor allem daran, dass ein großer Teil der Vredeborch-Erzeugnisse an Großkunden und in den Export ging. Dazu bekamen die Kameras oft andere Namen - die Felica hieß dann "Hanseatic", "Junior", "Kera", "Necka", "Stafetta", "Reporter" etc.

In Nordenham wurde die Felica von 1954 bis 1973 hergestellt, dann wurde sie noch bis 1985 in Indien als "Bunny" in großen Auflagen weiterproduziert.

Für die Preisklasse war die technische Ausstattung recht anspruchsvoll: 1/25, 1/50 Sek. und "B", 2 Blenden, vorschaltbares Gelbfilter, Entfernungseinstellung ab 1,5 m, Blitzschuh und Blitzbuchse. Die Filmführung war gewölbt, so dass die Randunschärfe etwas gemindert wurde.

Die Felica in all ihren Ausführungen kostete ca. 15,- DM.

 

From this "Felicia" about 800,000 pieces were produced. Despite these considerable amount Vredeborch from Nordenham as a camera manufacturer is not so well known. The main reason is that a large part of the Vredeborch-products to major customers and the export went. These cameras often got other names - Felica was called then "Hanseatic", "Junior", "ceramic", "Necka", "Stafetta", "reporter", etc.
In Nordenham Felica was produced from 1954 to 1973, when it was still continued to be produced until 1985 in India as "Bunny" in large editions.
For the price range, the technical equipment was quite challenging: 1/25, 1/50 sec and "B", 2 f, vorschaltbares yellow filter, distance adjustment from 1.5 m, a hot shoe flash connector. The film guide was curved, so that the edge blur was somewhat reduced.
The Felica in all its versions cost about 15, - DM

 

Zu den erfolgreicheren Kameraherstellern in Westdeutschland nach dem Krieg zählte das „Kamerawerk King KG · Bad Liebenzell (Schwarzwald)“. Bis 1992, dem Ende der Firma, wurden über fünf Millionen Kameras produziert! Manch anderer deutsche Kameraproduzent hatte es nicht so lange geschafft.

 

Das Erfolgsmodell war die „Regula“-Reihe der 50er Jahre. Die „Cita“ (1954) war das Modell mit gehobener Ausstattung: es hatte einen gekuppelten Entfernungsmesser. Während die meisten Citas mit dem Dreilinser „Cassar“ ausgerüstet waren, gönnte man der abgebildeten Kamera sogar das berühmte „Tessar“. Auch der Schnellschalthebel war damals durchaus noch nicht selbstverständlich. Der Prontor-SVS-Verschluss funktioniert auch jetzt noch einwandfrei. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium, was manchen Regulas noch heute ein fast neues Aussehen verleiht. Die Regulas waren hochwertige, sorgfältig gefertigte Gebrauchsgegenstände, obwohl sie auf den „Massenmarkt“ zielten. Das muss aber, wie man sieht, kein Widerspruch sein.

 

 

Among the more successful camera manufacturers in West Germany after the war was one of the " camera work King KG · Bad Love Zell ( Black Forest) " . Until 1992 , the end of the company , over five million cameras were produced! Some other German camera manufacturer had not done it for so long.
The successful model was the " regulators " series of the 50s. The " Cita " (1954) was the model with upscale amenities : it had a coupled rangefinder. While most Citas were equipped with the Dreilinser " Cassar " did not begrudge you the pictured camera even the famous " Tessar " . Also, the advance lever was at that time quite yet , of course . The Prontor SVS closure works now properly. The housing is made of anodized aluminum , which gives some Regula's almost a new look today. The Regula's were high-quality, carefully manufactured commodities , although they targeted the " mass market " . This must , however, as you can see, not a contradiction .

 

Das fünflinsige Heliar wird von Kennern das „Meister-Objektiv" genannt, ein Ehrentitel, der alle hervorragenden Eigenschaften dieser Optik zusammen faßt. Vollendete Schärfe, hohes Auflösungsvermögen und wundervolle Plastik, die den Heliarbildern Lebendigkeit und Frische verleihen - das sind die hauptsächlichsten Kennzeichen dieses weltberühmten Voigtländer-Anastigmaten.“

Die Kamera, mit der dieses hervorragende Objektiv ausgestattet war, ist die Voigtländer Bessa II. Sie gehört zusammen mit der Super Ikonta (531/2) von Zeiss Ikon zu den Höhepunkten der deutschen 6x9-Rollfilm-Balgenkameras mit Meßsucher.

Die hier vorgestellte Bessa II wurde 1950 hergestellt, der Preis war 288,- DM.

 

"The five lense Heliar is by connoisseurs the" called Master Lens ", an honorary title that summarizes all the excellent features of this optical system together Perfect sharpness, high resolution and wonderful plastic that give the Heliarbildern liveliness and freshness -. These are the chief characteristics of this world famous Voigtlander anastigmats. "

The camera, with this superb lens was fitted, the Voigtländer Bessa II is a part of you along with the Super Ikonta (531/2) by Zeiss Ikon of the highlights of the German 6x9 roll film bellows cameras with rangefinder.

The presented Bessa II was prepared in 1950, the price was 288, - DM

 

Es ist kein Zufall, das Agfa-Kameras besonders oft hier bei den Historischen auftauchen. Schließlich gehörte dieses Weltunternehmen zu den auflagenstärksten Kameraherstellern der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Mit diesem 6x6-Apparat versuchte Agfa offensichtlich, dem eigentlich recht anspruchslosen Gerät ein „professionelles“ (Kleinbild)-Design zu geben, was recht gut gelungen ist.

Die Kamera wurde 1956 als "Isola" eingeführt, mit Erscheinen der einfacheren Isola I im Jahr 1957 wurde sie in "Isola II" umbenannt.

Sie ist besser ausgerüstet als ihre preisgünstigere Schwester, immerhin hat sie als Objektiv den Dreilinser „Agnar 6,3/75 mm“. Damit gelingen dieser Kamera erstaunlich scharfe Bilder. Man kann auf 11 abblenden und die Entfernung ist an der Frontlinse einstellbar. Der „Singlo-2“-Verschluss erlaubt Zeiten von 1/30, 1/100 Sek. und B. Das Objektiv ist versenkbar, in diesem Zustand misst die Kamera 140x100x65 mm, das Gewicht beträgt 320 g. Doppelbelichtungssperre und Blitzschuh (ohne Mittenkontakt, dafür Blitzbuchse) gehören auch noch zur Ausstattung.

Dieser Fotoapparat wurde von 1956 bis 1963 produziert und kostete 39,50 DM

 

It is no coincidence that Agfa cameras very often appear here at the Historical . Finally, this global company was one of the most widely circulated camera manufacturers in the 50s and 60s of the last century .
With this apparatus 6x6 Agfa obviously trying to give the actually quite unassuming device a "professional " ( small picture) design , which is quite well done.
The camera was introduced in 1956 as " Isola " , with the appearance of the simpler Isola I in 1957 it was renamed the " Isola II".
It's better equipped than their cheaper sister , after all she has as an objective the Dreilinser " Agnar 6,3 / 75 mm " . To succeed in this camera produce stunningly sharp images. You can stop down to 11 and the distance is adjustable on the front lens. The " Singlo -2" cap allows times of 1/30 , 1 /100 sec and B. The lens is retractable, in this state , the camera measures 140x100x65 mm , weight is 320 g double exposure lock and flash shoe ( without a hot shoe , for flash socket ) also included.
This camera was produced from 1956 to 1963 and cost 39,50 DM

 

Die Franka-Werke in Bayreuth zählten bis in die Sechziger des letzten Jahrhunderts zu den recht erfolgreichen Kameraherstellern in Westdeutschland. Besonders bekannt war die Rollfilmkamera „Solida“, von der es unzählige Varianten gab. Das Schlusslicht dieser Reihe bildete diese „Solida Record B“. Sie kam mit nur einer Moment-Zeit (1/30) und „B“ aus, besaß aber drei Blenden (8, 11, 16) und das „Spezial-Objektiv 1:8/80“ war wahrscheinlich ein Zweilinser. Die Entfernung war einstellbar.

Zwei Features sind aber bemerkenswert: Die Blende war keine Lochblende, sondern bestand aus Lamellen, selten in dieser Preisklasse. Dann gab es noch die Möglichkeit, durch eine einlegbare Maske (ist bei meiner noch dabei) auch 4x4-cm-Negative anzufertigen. Man bekam so 4 Bilder mehr heraus und konnte auch Dias anfertigen, die noch in 5x5-cm-Rahmen passten („Super-Slides“).

Erwähnenswert ist auch, dass fast alle Kamerateile aus Bayreuth, dem Standort des Franka-Werkes, stammten: Das Objektiv war von Steiner/Bayreuth, den Verschluss entwickelte Franka selbst und der Balgen wurde von Kreher/Bayreuth gefertigt.

Die Franka Solida Record B kam 1958 auf den Markt und wurde in drei Jahren 78000 mal verkauft. Der Preis war 33,– DM.

The Franka works in Bayreuth counted until the sixties of the last century to the very successful camera manufacturers in West Germany. Especially famous was the roll film camera "solidarity", of which there were countless variations. The worst of this series made this "solidarity Record B". It came with only one moment of time (1/30) and "B", but had three apertures (8, 11, 16) and the "special lens 1:8 / 80" was probably a doublet. The distance was adjustable.
Two features, however, are noteworthy: The aperture was no pinhole, but consisted of lamellae, rare in this price range. Then there was the possibility of an insertable mask (is it still in my), but also include 4x4 cm negatives. It got so out 4 more images and could also make slides that still fit into 5x5-inch frame ("super slides").
It is worth noting that almost all camera parts from Bayreuth, home of the Franka-work, came: the lens was from Steiner / Bayreuth, the closure Franka developed itself and the bellows is made of Kreher / Bayreuth.
The Franka Solida Record B came on the market in 1958 and was sold in three years 78000 times. The price was 33, - DM

 

Das ist eine weitere erfolgreiche Version der „Beirette“, von der schon ein älteres Modell in unseren „Historischen“ vorgestellt wurde. Von allen Varianten der Kleinbild-Beirette wurden von 1958 bis 1988 fast 3,3 Mio Stück hergestellt.

Hersteller war der „VEB Kamerafabrik Freital (KFF)“ – vor 1972 „Kamera-Fabrik Woldemar Beier“. Die KKF wurde 1980 in das Kombinat VEB Pentacon angegliedert, ab 1985 gehörte sie dann dem Kombinat VEB Carl Zeiss Jena an.

Als weitere Beschreibung eignet sich gut der Text eines zeitgenössischen Prospektblattes:

Wer fotografisch wirklich aus dem Vollen schöpfen und möglichst viel im Bild festhalten will, braucht eine Kamera, die er stets bei sich haben kann, die klein, handlich und schnell aufnahmebereit ist.
Die nur 260 g leichte „beirette vsn“ läßt sich mit einer Trageschlaufe bequem am Handgelenk tragen und ist deshalb stets schußbereit.
Mit dem Einstellen der Filmempfindlichkeit haben Sie schon eine Belichtungszeit vorgewählt, und wenn Sie noch das Wettersymbol und damit automatisch die richtige Blendenzahl einstellen, wird Ihre Aufnahme genau belichtet. Nach Befragung eines Belichtungsmessers können Sie natürlich auch mit den Zahlenwerten der Skalen arbeiten. Bei schwachem Licht nehmen Sie die B-Einstellung für beliebig lange Zeiten oder ein Blitzgerät. Sie setzen es kabellos am Steckschuh mit Mittenkontakt an, und der Blitz wird mit dem Verschlußöffner synchronisiert gezündet.
Der große Leuchtrahmensucher mit Naheinstellmarke macht schon die Motivbeobachtung zur Freude, und das reflexmindernd beschichtete Objektiv Meritar 2,8/45 mit Entfernungseinstellung bis 0,6 m (Nahaufnahmen!) sorgt für gestochen scharfe, farbrichtige Fotos. In der „beirette vsn“ verwenden Sie Normalpatronen mit dem großen Filmvorrat für 36 Aufnahmen 24 mm x 36 mm (bei Farbfilmen auch für 20 Aufnahmen).
Zum zügigen Filmtransport betätigt man den Schnellschalthebel und für das Rückspulen die handliche Rückspulkurbel. Der automatisch in Anfangstellung zurückgehende Bildzähler, die bequeme Auslösetaste mit Drahtauslöseranschluß und das Stativgewinde vervollständigen die Ausstattung dieser modernen Kleinbildkamera.

 

 

This is a more successful version of "Beirette", was presented by the an older model in our "History". Of all the variants of the small picture Beirette nearly 3.3 million units have been produced by 1958 until 1988.
Manufacturer was the "VEB camera Freital Factory (KFF)" - before 1972 "Camera Factory Woldemar Beier". The CCF was incorporated in 1980 in the VEB Pentacon, from 1985 it belonged then to the VEB Carl Zeiss Jena.
As a further description is well suited to the text of a contemporary brochure sheet:
Who photographically really the full scoop and wants to keep as much as possible in the picture, you need a camera that he can always have with you, which is small, compact and fast to record.
The only 260 grams, the "Beirette vsn" can be comfortably worn on your wrist and is therefore always at the ready with a strap.
By setting the film speed you have selected an exposure time, and if you have set the weather icon and automatically correct the aperture number, your recording will be exposed exactly. After interviewing a light meter, you can of course also work with the numerical values of the scales. In low light, take the B setting for any length of time or a flash. You put it on the wireless accessory shoe with center contact, and the flash will fire synchronized with the shutter opener.
The large bright frame viewfinder with Naheinstellmarke makes even the observation subject to joy, and the anti-reflective coated lens Meritar 2.8 / 45 with distance setting to 0.6 m (Nahaufnahmen!) ensures crisp, color-correct photos. In the "Beirette vsn" normal use cartridges with the major film stock for 36 shots 24 mm x 36 mm (with color film for 20 shots).
For rapid film transport you press the quick lever and the rewind the handy rewind crank. The automatically goes back to the starting position frame counter, the convenient push-button cable release and tripod connection thread complete the equipment of this modern film camera.

 

Die Bessamatic war ein hochwertiger Fotoapparat mit Spitzen-Wechseloptiken; sie besaß einen gekuppelten Selen-Belichtungsmesser und einen Zentralverschluss, was sich am Ende als Nachteil herausstellte. Wegen der komplizierten Mechanik galt sie als schwer reparierbar, nichtsdestotrotz war sie robust und zuverlässig und eine der erfolgreichsten deutschen Kleinbild-Spiegelreflexkameras der 50er und 60er. Einschließlich aller Modell-Varianten wurden ca. 243.000 Stück von 1958 bis 1969 hergestellt.

 

Einer zeitgenössischen Broschüre kann man entnehmen, wie aufwendig die Mechanik der Bessamatic war:

Mit dem Spannen des Verschlusses am Schnellaufzug wird der Film transportiert, das Bildfenster durch die Abdeckklappe abgedeckt, der Spiegel in Sucherstellung geschwenkt, die Blende geöffnet, der Verschluß zur Betrachtung des Sucherbildes geöffnet. Mit dem Druck auf den Auslöser schließt sich der Verschluß, die Blende springt ein, der Sucherspiegel klappt nach oben, ihm folgt die Abdeckklappe, die schützend vor dem Film liegt, und nun belichtet der Verschluß durch Öffnen und Schließen. Trotz dieser zahlreichen Funktionen, die mit dem Druck auf den Auslöser in Gang gesetzt werden, beträgt die Belichtungsverzögerung nur etwa 1/50 Sekunde.“

 

1961 kostete die Bessamatic mit dem Standardobjektiv „Color-Skopar“ 575,– DM.

 

The Bessamatic was a high-quality camera with interchangeable lenses peak, they had a coupled selenium light meter and a central locking system, which turned out to be a disadvantage at the end. Because of the complicated mechanics, it was considered difficult repairable, nevertheless it was robust and reliable and one of the most successful German small SLRs of the 50s and 60s. Including all model variants approximately 243,000 units were produced from 1958 to 1969.

A contemporary brochure you can see how complicated it was the mechanics of Bessamatic:
  "The clamping of the closure on the quick winding of film is transported, the film gate is covered by the door, the viewfinder mirror is pivoted in position, opens the aperture, the shutter is opened for viewing through the viewfinder. With the press of the shutter button the shutter closes, the aperture jumps, the viewfinder mirror flips up, it follows the cover, which is protective against the film, and now exposed by the shutter opening and closing. Despite these numerous functions that are set with the press of the shutter in motion, the exposure delay is only about 1/50 second. "

1961 cost the Bessamatic with the standard lens "Color Skopar" 575, - DM

 

Diese Kamera gehörte zu den besser ausgestatten Rapid-Modellen von Agfa. Das Besondere an dieser Kamerareihe war die Rapid-Patrone – sie war Agfas Antwort auf die von Kodak eingeführte Instamatic-Kassette. Ebenso wie diese hatte das Negativ ein quadratisches Format, aber etwas kleiner, nämlich 24x24 mm. Das Rapid-System erleichterte das Filmeinlegen und schuf Sicherheit gegen Lichteinfall bei versehentlichem Öffnen der Kamera. Verwendet wurden zwei Patronen: die mit dem unbelichteten Film gefüllte und eine leere. Nach dem Laden der Kamera und Schließen der Rückwand fädelte sich der Film selbsttätig in die leere Patrone ein. War der Film durch, benutzte man die ehemals volle Kartusche als Leerpatrone und man konnte die Kamera mit einem neuen Rapid-Film laden - Rückspulen war nicht mehr nötig. Bei einem Negativformat von 24x24 mm bekam man 16 Bilder. Der Film war ein normaler Kleinbildfilm, deshalb kann man auch heute noch bei einigem Geschick die Rapid-Patronen wieder befüllen.

Bei der Isomat Rapid wurde mit einer Belichtungszeit von 1/70 Sekunde die Blende über den Selen-Belichtungsmesser automatisch von 4,5 bis 22 gesteuert. Für den Betrieb mit Blitzgerät wurde auf 1/30 umgestellt, die passende Blende stellte man manuell dazu ein. Die Entfernungseinstellung geschah entweder nach Symbolen oder nach Zahlen (ab 1 m). Unzureichende bzw. ausreichende Lichtverhältnisse wurden durch ein rotes bzw. grünes Signal im Sucher angezeigt. Das Objektiv war der Dreilinser Agnar. Die Isomat Rapid kostete im Jahr 1966 89,- DM.

Gegen die Instamatic-Kassette konnte sich Agfas Methode nicht durchsetzen. So baute Agfa ab 1967 selbst Kameras für das 126er-System und ließ das Rapid-System 1973 auslaufen. Immerhin wurden bis dahin ca. 5 Mio. Rapid-Kameras hergestellt.



This camera was one of the better equipped Rapid models from Agfa. The special feature of this camera series was the rapid cartridge - it was Agfa's response to the introduced by Kodak Instamatic cartridge. Just as the negative of these had a square format, but slightly smaller, namely 24x24 mm. The system facilitated the rapid film loading and created security against light accidentally opened the camera. Two cartridges were used: filled with the unexposed film and a blank. After loading the back wall of the camera and closing the film automatically threaded into the empty cartridge. Was the movie through, the one formerly used as a full cartridge empty cartridge and you could load the camera with a new Rapid film - Rewind was no longer necessary. On a negative format of 24x24 mm you got 16 images. The film was a normal miniature film, so you can still fill the Rapid cartridges back at some skill.
When the shutter is automatically Isomat Rapid controlled by the selenium light diameter from 4.5 to 22 with an exposure time of 1/70 second. For use with flash unit was switched to 1/30, the appropriate aperture to be set manually. Focusing is done by either symbols or numbers (from 1 m). Adequate or inadequate lighting conditions were indicated by a red or green signal in the viewfinder. The lens was the Dreilinser Agnar. The Isomat Rapid cost in 1966 89, - DM
Against the Instamatic cartridge, Agfa's method could not prevail. So Agfa built from 1967 and the cameras for the 126er system and had run out, the Rapid system 1973. After all, by then about 5 million Rapid cameras were produced.

Nach dem Krieg gab es in Deutschland viele Kamerahersteller. Die Firma Goldammer in Mühlheim/Main war dabei bemerkenswert erfolgreich. Gegründet wurde sie in den 1920ern in Frankfurt/Main, wo man bis Anfang der Fünfziger Kameras in Handarbeit herstellte. Später zog man nach Mühlheim, dort begann dann eine recht umfangreiche Kameraproduktion.

Die Goldixette ist eine sogenannte Tubus-Kamera mit ausfahrbaren Objektiv. Dieser Typ war seinerzeit recht beliebt, z. B. als Baldixette von der Firma Balda. Die Abbildung zeigt eine Variation eines verbreiteten Grundmodells, das unter verschiedenen Namen (Goldeck, GuGo, Corina u. a.) im Umlauf war. Auch die Objektiv/Verschluss-Kombinationen waren zahlreich.

Der an der Frontseite liegende Auslöser der Goldixette ist der ins Auge fallende Unterschied zu den anderen Verwandten von Goldammer. Das Objektiv mit dem lustigen Namen „Gugomat 7,7/75 mm“ besteht aus zwei Linsenelementen und lässt sich mit einer Lochblende auf 11 abblenden. Der selbstspannende Acro-Verschluss ist eine Entwicklung von Gauthier aus den Zwanzigern und bietet 1/25, 1/75 und B.

Die Kamera wurde im Jahr 1953 für ca. 30,- DM verkauft.

After the war, Germany had many camera manufacturers. The company Goldammer in Mülheim / Main was going remarkably well. It was founded in the 1920s in Frankfurt / Main, where they produced until the early fifties cameras in hand. Later they moved to Mülheim, there then began a fairly extensive camera production.
The Goldixette is called a tube camera with a retractable lens. This guy was quite popular at the time, for example as Baldixette of the company Balda. The figure shows a variation of a common basic model that was under different names (Goldeck, GUGO, Corina and others) in circulation. Also, the lens / shutter combinations were numerous.
The lying at the front of the trigger Goldixette is the eye-catching contrast to the other relatives of Yellowhammer. The lens with the funny name "Gugomat 7,7 / 75 mm" consists of two lens elements and can be gray, with an aperture at 11. The self-tensioning acro closure was developed by Gauthier in her twenties and has 1/25, 1/75 and B.
The camera was in the year 1953 for about 30, - DM sold.

Unverkennbar ist die Ähnlichkeit dieser Kamera mit der Isolette von Agfa oder mit der Nettar von Zeiss Ikon. Die 50er Jahre waren nämlich die Zeit der 6x6-Klappkameras. Der Beitrag der Firma Dangelmaier & Co., Reutlingen war die Dacora I und II, die mit verschieden Verschlüssen und Objektiven erhältlich war. Das abgebildete Modell besaß als Objekiv das recht anspruchsvolle „Ennagon 1:3,5/75 mm“ vom Enna-Werk, München. Dabei war der „Pronto“-Verschluss mit den Zeiten „B“, 1/25, 1/50, 1/100 und 1/200 Sekunde und ein Selbstauslöser.

Im Jahre 1953 kostete diese Dacora 99,- DM.

There is no mistaking the similarity of this camera with the Agfa Isolette or with Nettar of Zeiss Ikon. The 50s were the time namely the 6x6 folding cameras. The contribution of the company Dangelmaier & Co., Reutlingen was the Dacora I and II, which was available with different caps and lenses. The model shown had Objekiv as the very demanding "Ennagon 1:3.5 / 75 mm" of Enna-Werk, Munich. Here, the "Pronto" closure with the times "B" was 1/25, 1/50, 1/100 and 1/200 second and a self-timer.

In 1953 this Dacora cost 99, - DM

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Kaum zu glauben: Dieses feine Gerätchen ist so kompakt, dass man es in eingeklapptem Zustand fast mit einer Hand umfassen kann! Die erste Kleinbild-Ikonta (Rollfilm-Ikontas gab’s ja schon länger) wurde 1948 wurde als „Ikonta 35“ (522/24) von Zeiss Ikon als Neuentwicklung auf den Markt gebracht.

Es gab verschiedene Ausführungen: Von der einfachen mit dem Dreilinser Novar und Klio-Verschluss bis zur Tessar/Synchro-Compur-Version. Das Tessar wurde anfänglich wegen Lieferproblemen von Zeiss durch das gleichwertige Schneider-Xenar ersetzt.

Eine nicht so gute Kontruktionsidee war das Stativgewinde auf der Oberseite. Man stelle sich vor: Bei Benutzung eines Stativs war das Objektiv oben durch die Klappe abgedeckt! In die Nachfolgemodelle schnitt man dann das Stativgewinde in den Klappdeckel.

1953 erfolgte die Umbenennung in Contina, dieser Name wurde dann noch lange für Kleinbild-Modelle von Zeiss Ikon verwendet.

Im Jahre 1951 kostete das abgebildete Modell 190,- DM.

Hard to believe: This fine little device is so compact that you can include it in the folded state, almost with one hand! The first small-screen Ikonta (rollfilm Ikontas there was already longer) in 1948 was a "Ikonta 35" brought (522/24) of Zeiss Ikon as a new development on the market.
There were different versions: from the simple to the Dreilinser Novar and Clio-closure to the Tessar / Synchro-Compur version. The Tessar was replaced initially because of delivery problems by the Zeiss equivalent Schneider-Xenar.
A not so good Kontruktionsidee was the tripod thread on the top. Just imagine: When a tripod, the lens was covered up by the door! In the follow-up models were cut then the tripod socket in the hinged cover.
1953 was renamed Contina, the name was later used for a long time for miniature models of Zeiss Ikon.
In 1951, cost the pictured model 190, - DM

Klick auf die Cam für`s Beispielbild
Klick auf die Cam für`s Beispielbild

Eine nicht vermeidbare Eigenschaft von Sucherkameras – egal ob Kleinbild- oder Mittelformat – ist die Sucherparallaxe. Im Nahbereich schaut man praktisch etwas über den Aufnahmegegenstand hinweg. Bei Kleinbildkameras hilft man sich oft durch Begrenzungsmarken im Sucher, damit man den richtigen Ausschnitt hinbekommt.

Die technisch anspruchvollste Lösung aber bietet bei den 6x6-Balgenkameras diese Certo Six: Hier wird beim Fokussieren nicht der Sucher verstellt, sondern das gesamte Objektiv. Das heißt, beim Einstellen in die Nähe bewegt sich das Objektiv nicht nur rückwärts, sondern auch nach oben! So sieht man auch im Nahbereich immer genau das, was auch aufs Negativ kommt. Eine überragende Idee!

Den Film transportiert man nicht mit einem Drehrad weiter, sondern mit einem Transporthebel, das rote Fenster für die Bildnummern erübrigt sich.

Gewöhnungsbedürftig ist bei der Certo Six allerdings das Scharfstellen und Auslösen. Auf dem Klappdeckel – also in ausgeklappten Zustand unten – ist ein Hebel, den man horizontal bewegen muss, um die Entfernung einzustellen. Das macht man möglichst mit dem linken Daumen, mit dem rechten Zeigefinger drückt man nämlich den Auslöser, der vorne am Gehäuse angebracht ist, in Richtung Kameramitte.

Alles in allem macht diese edle Kamera einen äußerst robusten und zuverlässigen Eindruck mit hoher Qualitätsanmutung – wozu auch das Gewicht beiträgt: ca. 900 g.

Die Produktion der Certo Six begann 1953 im „Certo-Camera-Werk von der Gönna Söhne“ in Dresden, das 1972 zum „VEB Certo-Kamera-Werk Dresden“ wurde, 1980 in das Kombinat VEB Pentacon Dresden eingegliedert und 1985 endgültig aufgelöst.



An unavoidable characteristic of rangefinder cameras - whether small or medium format image - is the Sucherparallaxe. At close range, you look practically anything about the shot is away. With film cameras, you often help by limiting marks in the viewfinder, so you riff the right neckline.
The most technical solution but offers at the 6x6 cameras with bellows these Certo Six: Here the focus is not adjusted in the viewfinder, but the entire lens. That is, moving the setting near the lens not only backward but also up! So you can see even at close range always exactly what comes again negative. An outstanding idea!
The film is not transported with a scroll wheel on, but with a transport handle, the red window for the file number is not required.
Getting used to being at the Certo Six, however, the Focus and Shoot. On the hinged lid - ie in the unfolded state the bottom - is a lever, which can be moved horizontally to adjust the distance. This is done as possible with the left thumb with your right index finger pressing the shutter button namely, the front is attached to the housing at the camera center.
All in all, this noble camera an extremely robust and reliable impression of high quality appearance - including the weight contributes: about 900 g
Production began in 1953 in the Certo Six "Certo-camera work of the Gönna sons" in Dresden, in 1972 became the "VEB Certo camera plant in Dresden", incorporated in 1980 in the VEB Pentacon Dresden and in 1985 finally dissolved.

Klick auf die Kamera & Du findest ein Beispielfoto
Klick auf die Kamera & Du findest ein Beispielfoto

Historische Kameras ohne Voigtländer - das geht natürlich nicht. Deshalb jetzt ein besonders erfolgreiches Modell der 50er Jahre: die „Vito B“. Sie wurde von 1954 bis 1960 produziert, für heutige Verhältbisse ein unvorstellbar langer Zeitraum. Ihre Vorzüge werden in einem zeitgenössischen Katalogtext anschaulich geschildert:

 

Die niedrige Bauart der Vito B, die besonders augenfällig ist, wurde vor allem durch die neuartige Bodenklappe ermöglicht, die wiederum ein besonders handliches, leichtes Einlegen der Filmpatrone gestattet.
Auf der Kopfplatte der Vito B ist außer dem Aufsteckschuh für Zusatzgeräte alles „versenkt" angebracht: Der Rückspulknopf, auf dem auch die Film-Merkscheibe angebracht ist, springt erst durch einen Hebeldruck heraus und schaltet dabei automatisch den Rückspulgang ein. Auch der Gehäuseauslöser ist in der Kopfplatte eingelassen.
Filmtransport, Verschlußaufzug und Bildzählwerk werden mit einem Hebelschwung des ebenfalls in das Gehäuse eingebauten Schnellaufzuges betätigt. Dabei sorgt eine sinnvolle Sperre dafür, daß Doppelbelichtungen und Leerschaltungen unmöglich sind. Im Einblickfenster des Bildzählwerkes, das an der Vorderfront der Kopfplatte seinen Platz hat, ist jeweils immer nur eine Zahl zu sehen, die anzeigt, wie viele Aufnahmen Sie mit dem Film in Ihrer Kamera noch machen können. Wollen Sie einen teilbelichteten Film auswechseln, zum Beispiel einen Schwarzweißfilm gegen einen Farbfilm, so ist dies bei der Vito B leicht möglich, weil auch beim Rückspulen das Zählwerk mit zurückgeschaltet wird.“

 

In dieser einfachen Ausführung mit 3,5er-Objektiv und Pronto-Verschluss kostete die „Vito B“ 119,– DM im Jahr 1954. Die teuerste Ausführung war mit dem 2,8er Color-Skopar und dem Prontor-SVS-Lichtwert-Verschluß ausgestattet. Im Jahr 1958 war der Preis dafür 179,– DM.

Vintage cameras without Voigtländer - that is not natural. Therefore, now a particularly successful model of the 50s: the "Vito B". It was produced from 1954 to 1960, for today relationship bites an unimaginably long period. Its advantages are described vividly in a contemporary description:

The low headroom of the Vito B, which is particularly striking was made ​​possible primarily by the new bottom flap, which in turn allows a particularly handy, easy insertion of the film cartridge.
On the top plate of the Vito B is out of the shoe for accessories all "sunk" attached: The rewind button on which the film My disk is attached jumps out first by a lever and automatically switches enter the Rückspulgang Even the housing trigger is. the head plate inserted.
Film transport, shutter and exposure counter elevator operated with a sweep of the lever also built into the housing quick lift. It provides a useful barrier for the fact that double exposures and short circuits are impossible. In view of the window frame counter that on the front of the headstock has its place, is always only see a number that indicates how many shots you with the film in your camera can make even more. Do you want to replace a partially exposed film, for example, a black and white film with a color film, so this is easily possible in the Vito B, because even during rewinding the tape counter will return to. "

In this simple model with 3.5-lens and Pronto shutter the "Vito B" 119, cost - DM in 1954. The most expensive version was equipped with the 2.8 he and the Color-Skopar Prontor SVS-light-cap value. In 1958 the price was 179, - DM

Es war eine ausgesprochen weitsichtige Entscheidung, als Kodak im Jahr 1931 die feinmechanische Fabrik von Dr. August Nagel in Stuttgart übernahm. Im Moment (2012) hat man allerdings den Eindruck, dass Kodak diese Weitsicht etwas fehlt.

 

Auf jeden Fall begann 1934 mit der „Retina“, gebaut im ehemaligen Nagel-Werk, der Siegeszug einer der bekanntesten deutschen Kleinbildkamera-Reihe. Immerhin war Kodak e der dritte Hersteller, der es wagte, eine Kamera für das Format 24x36 cm auf den Markt zu bringen, nach Leitz und Zeiss Ikon. Der günstige Preis von 75,- RM machte die Retina zu einer echten Volkskamera (Leica 230,- RM). Dabei konnte sich die mechanische und optische Qualität durchaus sehen lassen, die Objektive waren meist vom renommierten Hersteller Schneider Kreuznach.

 

Die abgebildete Retina I (Type 010) war fast identisch mit dem Vorkriegsmodell der Retina I (Type 148). Zunächst mit dem unvergüteten Retina-Xenar 3,5/5 cm von Schneider Kreuznach ausgestattet, versah man das Objektiv ab 1948 mit einer Beschichtung, erkennbar am roten Dreieck. Ab diesem Zeitraum wurde die Brennweite in mm und nicht mehr in cm angegeben. Das abgebildete Exemplar hat noch cm, ist aber schon vergütet, deshalb ist Baujahr 1948 wahrscheinlich . Bis 1949 wurden von diesem Modell ca. 126.000 Stück hergestellt. 1948 zahlte man noch 100,- RM dafür.

 

Bemerkenswert ist die Kompaktheit dieser Kamera. Zusammengeklappt liegt sie äußerst bequem in einer Hand, sogar in einer Hosentasche könnte man sie verstauen. Dass man den Verschluss noch extra spannen und den Film mit Drehrad weitertransportieren musste, war damals die Regel und nimmt nichts von der Freude an diesem feinen Gerät.

 

It was a very far-sighted decision as Kodak in 1931, the fine-mechanical factory of Dr. August Nagel took over in Stuttgart. Right now (2012) we have the impression, that Kodak lacks this vision a bit.

In any case, 1934 began with the "retina", built in the former nail factory, the triumph of the most famous German film camera series. After all, Kodak s third manufacturer who dared to bring a camera for the format 24x36 cm on the market, according to Leitz and Zeiss Ikon. The cheap price of 75, - RM made ​​the retina into a genuine popular camera (Leica 230, - RM). Here, the mechanical and optical quality was quite impressive, the lenses were mostly from the renowned manufacturer Schneider Kreuznach.

The pictured Retina I (Type 010) was almost identical to the pre-war model of the Retina I (Type 148). Initially equipped with the uncoated Retina-Xenar 3,5 / 5 cm of the Schneider Kreuznach lens knew it since 1948 with a coating, wearing a red triangle. From this time, the focal length is given in mm, and no longer in centimeters. The pictured specimen is still cm, but it is already paid for, so year 1948 is likely. By 1949 approximately 126,000 of this model were produced. 1948 they paid for 100, - for RM.

Note the compactness of this camera. When folded, it is very comfortably in one hand, even in a pocket you could stow them. That you had to cock the shutter and continue to have extra transport the film with wheel, was then the rule, and takes nothing away from the enjoyment of this fine instrument.

Und wie immer ein Beispielfoto >>>
Und wie immer ein Beispielfoto >>>

Unter den weit über 100 deutschen Firmen, die in den Nachkriegsjahren Kameras herstellten, spielte das Diax-Kamera-Werk Walter Voss in Ulm eine beachtliche Rolle.

Die Diax-Modelle waren von robuster Qualität und mit Wechselobjektiven eines bekannten Herstellers (Schneider Kreuznach) ausgerüstet. Die abgebildete Diax Ia (1952) hatte sogar für die damals verbreitetsten 3 Brennweiten (35, 50 und 90 mm) je ein Sucherfenster. Auch das bemerkenswerte Gewicht von 630 g trug zum Qualitätseindruck bei. Der Filmtransport erfolgte über einen Drehknopf, immerhin wurde dabei auch der Verschluss gespannt.

Leider war auch dem Diax-Werk das Schicksal vieler kleiner deutscher Kamerawerke beschieden: Es existierte nur 10 Jahre - von 1947 bis 1957.

Among the well over 100 German companies, which manufactured cameras in the postwar years, played the Diax camera work of Walter Voss in Ulm, a considerable role.  

 

The models were fitted Diax of robust quality and interchangeable lenses with a known manufacturer (Schneider Kreuznach). The pictured Diax Ia (1952) even had time for the three most common focal lengths (35, 50 and 90 mm​​) depending on a finder window. Even the remarkable weight of 630 g was in the impression of quality. The film transport occurred via a rotary knob, after all, it was also the shutter cocked.
Unfortunately, the factory Diax the fate of many small German camera works was granted: it existed only 10 years - from 1947 to 1957.

Mit dem auf die Praktica draufgeschraubten "Primoplan" aufgenommen - zeitlich exakt passend):
Mit dem auf die Praktica draufgeschraubten "Primoplan" aufgenommen - zeitlich exakt passend):

Diese Kamera stand am Anfang einer beispiellosen Kamera-Erfolgsgeschichte: Von den „Praktica“-Spiegelreflexkameras wurden bis zur Liquidation des VEB Pentacon Dresden 1991 über 9 Millionen Stück produziert.

 

Entwickelt aus der Vorkriegs-„Praktiflex“, wurde die Kamera 1948 in „Praktica“ umbenannt und mit dem M42-Gewindeanschluss für Wechselobjektive versehen, der über Jahrzehnte als „Praktica-Gewinde“ weit verbreitet war.

 

Auch heute noch sind die M42-Objektive sehr beliebt, weil sie sich relativ leicht an digitale Spiegelreflexkameras adaptieren lassen.

 

Die abgebildete Praktica gehört zur ersten Generation, hatte aber im Jahr 1952 schon drei Änderungen hinter sich. Die technische Basis blieb zunächst gleich: ein Tuchschlitzverschluss bis 1/500 Sek., ein fester Lichtschachtsucher, der Spiegel gab den Sucher erst beim Weitertransport des Films frei und statt eines Filmtransporthebels bewegte man einem geriffelten Drehknopf.

 

Wenn einem der Lichtschachtsucher zu umständlich erschien, griff man zu einem aufsetzbaren Prismensucher, der das Bild korrekt, aber weiterhin nicht sehr hell wiedergab.

 

Diese Ausstattung machte die Praktica nicht gerade zur Schnellschusskamera, war aber der damalige Stand der Technik. Die nachfolgenden Modell-Generationen hielten mit dem jeweiligen Stand der Technik erstaunlich gut Schritt. So wurde z. B. weitsichtig am Schlitzverschluss festgehalten, während einer der Gründe für den Niedergang der westdeutschen Kameraindustrie das Festhalten am unflexiblen Zentralschluss war.

 

Das Fotografieren mit so einer alten Praktica führt natürlich zu einem geruhsamen, fast kontemplativen Umgang mit den Motiven. Das hat im Gegensatz zum digitalen „Umwelt abkopieren“ einen nahezu therpeutischen Effekt :-)

 

 

This camera was the beginning of an unprecedented camera Success Story: From the "Praktica" SLRs were to liquidate the VEB Pentacon Dresden in 1991 produced over 9 million units.

Developed from the pre-war "Praktiflex", was renamed in 1948 in the camera "Praktica" and issued an M42 thread mount for interchangeable lenses, which had for decades as "Praktica thread" is widespread.

Even today, the M42 lenses are very popular because they can be adapted relatively easily to digital SLRs.

The Praktica pictured belongs to the first generation, but in 1952 had been three changes behind. The technical basis remained the same at first: a cloth focal plane shutter to 1/500 sec, a fixed waist-level viewfinder, the viewfinder, the mirror was only during the further transport of the film and instead of a free film advance lever is moved to a fluted knob.

If one of the viewfinder seemed too complicated, they resorted to an attachable viewfinder, the image correctly, but still not very bright reproduced.

These features made ​​the Praktica not just for quick camera shot, but it was the then state of the art. The subsequent model generations were with the current state of the art surprisingly good step. For example, was held at the far-sighted focal plane shutter, while one of the reasons for the decline of the West German camera industry to adhere to the central conclusion was inflexible.

Taking pictures with an old Praktica naturally leads to a peaceful, almost contemplative use of the motifs. This has "
photocopy environment" as opposed to an almost digital therapeutic effect :-)

Und auch heute ein Beispielfoto :D
Und auch heute ein Beispielfoto :D

Mitte der 70er des letzten Jahrhunderts beauftragte Agfa die Designer Schlagheck & Schultes, ein Gehäuse für eine automatische KLeinbildkamera zu entwerfen. Dieses Atelier hatte sich schon einen exzellenten Ruf verschafft als Schöpfer des berühmten „Braun“-Designs.

 

Heraus kamen die erfolgreichen Optima-sensor-electronic-Modelle, die auch heute noch wegen ihres zeitlosen Erscheinungsbildes und recht zuverlässigen Technik gefragt sind.

 

Das Modell 1035 gehörte 1976 zu den ersten dieser Reihe. Es hatte - wie alle Kameras dieser Reihe - den Parator-Programmverschluss, der Blende und Verschlusszeit automatisch einstellte. Einfluss darauf hatte man nicht, was aber meist gar nicht nötig war, weil er sehr genau arbeitete. Der Zeitenbereich ging von beachtlichen 15 Sekunden bis 1/1000 Sekunde, die Blende von 2,8 bis 22.

 

Der ausgezeichnete Vierlinser Solitar 2,8/40 mm war mehrfach vergütet, ein Selbstauslöser war auch vorhanden.

 

Die Entfernung stellte man nach Symbolen oder numerisch ein, ein Entfernungsmesser war nicht eingebaut. Den hatte nur das Spitzenmodell 1535.

Die gemeinsamen technischen Highlights aller Modelle:

1. Beim Filmtransport verschwindet der belichtete Film hinter einer Klappe, so ist er bei versehentlichem Öffnen geschützt.

2. Man spult den Film mit dem Schnellschalthebel zurück, nachdem man vorher einen Umschaltknopf betätigt hat!

3. Die Auslösung über den roten Sensor-Punkt ist wirklich sehr sanft und erschütterungsfrei.

The mid-70s of the last century, the designers commissioned Agfa Schlagheck & Schultes, a housing for an automatic miniature camera design. The studio had already provides an excellent reputation as the creator of the famous "Brown" design.

The result was the successful Optima sensor-electronic models, which are still in demand today because of their timeless appearance and very reliable technology.

The Model 1035 was 1976, the first of this series. It was - like all cameras of this series - the Parator program closure, the aperture and shutter speed automatically stopped. Influence they had not, but this usually was not necessary, because it worked very well. The time range went from respectable 15 seconds to 1/1000 second, aperture of 2.8 to 22

The excellent Vierlinser Solitaire 2.8 / 40 mm was coated several times, a self-timer was also present.

The distance was adjusted for symbols or numerically, a distance meter was not installed. The top model had only the 1535th


The common technical features of all models:
First At the film transport of the exposed film disappears behind a door, he is protected from accidental opening.


Second It rewinds the film with the quick shifter, after having previously operated a toggle button!


Third The trip down the red sensor point is really very smooth and vibration free.

Ein click auf die Cam & Du siehst ein Beispielfoto
Ein click auf die Cam & Du siehst ein Beispielfoto

 

Es war zwar nur eine einfache Box für das 6x6-Format, aber ihr Aussehen erinnerte deutlich an die wesentlich teureren zweiäugigen Spiegelreflexkameras, z. B. Rolleiflex. Das war natürlich gewollt, war doch so die sonst recht einfache Ausstattung etwas „getarnt“.

Zweifellos fällt sie durch ihre originelle Form auf und die Funktionen der beiden runden „Gucklöcher“ waren ja auch ähnlich: Oben war das Sucher-, unten das Aufnahmeobjektiv, allerdings in einfachster Ausführung. Der Sucher war ein Brillantsucher (einfach „um die Ecke gucken“), das Objektiv bestand aus einer einfachen Linse, immerhin konnte man die Entfernung einstellen. Sonst das übliche: eine Momentzeit „M“ (1/30), eine Langzeitstellung (Z), zwei Blenden, Drahtauslöser- und Stativgewinde.

Die Symmetrie des Gehäuses trieb man sehr weit: eines der beiden weißen Räder hatte keine Funktion, es war einfach eine „Spiegelung“ des andern.

Obwohl die Kamera „Adox 66“ hieß, wurde sie nicht von den Adox-Werken (Dr. C. Schleußner) hergestellt, das besorgte in deren Auftrag die Firma Hermann Wolf GmbH in Wuppertal-Elberfeld.

Die Kamera erschien im Jahr 1950 und kostete 14,- DM.

It was just a simple box for the 6x6 format, but their appearance recalled significantly more expensive twin-lens reflex cameras to, such as Rolleiflex. Of course that was intentional, but was otherwise fairly simple equipment so the somewhat "disguised".

Undoubtedly, it falls to their original shape and functions of the two circular "peep holes" also were similar: the top was the viewfinder, below the taking lens, but in its simplest version. The viewfinder was a brilliant viewfinder ("look around the corner" simply), the lens consisted of a simple lens, after all, you could adjust the distance. Otherwise, the usual: a moment "M" (1/30), a long-term position (Z), two screens, cable release and tripod threads.

The symmetry of the case were driven very far: one of the two white wheels had no function, it was simply a "mirror" of the other.

Although the camera "Adox 66" meant she was not manufactured by the factories Adox (Dr. C. Schleussner), which concerned on whose behalf the company Hermann Wolf GmbH, Wuppertal-Elberfeld.

The camera appeared in 1950 and cost 14, - DM

Die Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts waren die Zeit der 6x6-Klappkameras. Das Filmformat erlaubte, günstige Kontaktabzüge herzustellen, die zwar klein, aber durchaus albumfähig waren. Die bekanntesten Vertreter dieses Typs waren die Isoletten von Agfa, von den eine Vielzahl von Variationen existierte.

Schon vor dem 2. Weltkrieg erschien diese „Isorette“, die man durchaus als die Mutter der späteren Isoletten bezeichnen kann. Sie unterschied sich von ihren Nachfolgerinnen hauptsächlich durch die Kunststoff-(„Trolit“)-Abdeckung und die Möglichkeit, auch im sparsamen 4,5x6-cm-Format zu fotografieren. Zur Formatbegrenzung musste man zwei „Flügel“ einklappen, auch der Sucher konnte entsprechend verkleinert werden. Sie war – zielgruppengerichtet – auch als Soldatenkamera bekannt, allerdings war die Trolit-Deckkappe für diesen Zweck wohl nicht robust genug, es sind relativ wenige Apparate unlädiert erhalten. Der Verschluss war der Vorkriegs-Pronto: ein selbstspannender Zweilamellen-Springverschluss (man musste ihn also nicht von Hand aufziehen) mit 1/25, 1/50, 1/100 und 1/125 Sekunde, ebenso „B“ und „T“. Das rote Hebelchen ist der Selbstauslöser. Blitzanschluss und Zubehörschuh gab's noch nicht, ein Drahtauslöser-Gewinde war aber vorhanden. Das "Jgestar 1:6,3/8,5 cm" ist ein dreilinsiger, unverkitteter Anastigmat mit „vorzüglicher Korrektur und Bildebnung“.

1937 mußte man 38,- Reichsmark dafür ausgeben.

 

The fifties of last century were the time of 6x6 folding cameras. The film format allowed to provide a favorable contact sheets, which were small, but quite capable album. The best known representative of this type were the isolettes Agfa, the existence of a multitude of variations.

Even before the second World War was published this "Isorette" which can only be described as the mother of the late isolettes. It differed from its successors mainly through the plastic ("Trolit") coverage and the ability to shoot in just 4.5 x 6 cm format. To format limitation had two "wings" fold, and the viewfinder could be reduced accordingly. She was - the target group-oriented - even as soldiers camera is known, however, was the Trolit top deck for this purpose probably not robust enough, there are relatively few receive unlädiert apparatus. The closure was the pre-Pronto: a self-exciting two-disk-spring lock (he had not then bring up by hand) with 1/25, 1/50, 1/100 and 1/125 second, as "B" and "T". The red small lever is the self-timer. Flash connector and hot shoe's did not exist, a cable release thread was available. The "Jgestar 1:6,3 / 8,5 cm" a three-lens, unverkitteter Anastigmat with "excellent correction and image leveling" is.

1937 had to be 38, - Reichsmarks to spend for.

Und hier geht`s zu einem Beispielfoto :D
Und hier geht`s zu einem Beispielfoto :D

Ende der 60er Jahre im letzten Jahrhundert kamen eine Reihe von Kleinbild-Kameras auf den Markt, die einfach zu bedienen waren und trotzdem eine bemerkenswerte Bildqualität lieferten. Die bekannteste davon ist die Konica C 35.

 

Ihr Herzstück war der geniale „Copal B Mat special automatic programmed shutter“. Dieser Verschluss bestand nur aus zwei Lamellen, die gleichzeitig als Blende dienten. Das bedeutete nichts anderes, als dass die Blendenöffnung in einem direkten Verhältnis zur Verschlusszeit stand: Je weiter offen die „Blende“, desto langsamer die Zeit. Folglich ergaben die Blenden/Zeit-Werte fixe Paare und gingen von f 2,8 – 1/30 Sek. bis f 14,3 – 1/650 Sek.

 

Das funktioniert sehr genau, und zusammen mit dem ausgezeichneten Objektiv „Hexanon 1:2,8/38 mm“ (4 Elemente in 3 Gruppen) ist der Apparat wirklich diatauglich. Ein Mischbild-Entfernungsmesser hilft, die Entfernung präzise einzustellen.

 

Da seinerzeit die Blitzgeräte meist noch nicht computergesteuert waren, musste die Blitzbelichtung über die Blende gesteuert werden: Je weiter weg, desto offener die Blende. Das musste man normalerweise nach der Formel

Leitzahl des Blitzgerätes : Entfernung = Blende

manuell einstellen. Aber bei der C 35 war das „automatisiert“: Nach Einstellen der Leitzahl änderte sich beim Drehen am Entfernungsring auch die Blende. Das war damals recht praktisch.

 

Es gab viele Anbieter, die dieses Kamerakonzept anboten - das Innenleben war immer das selbe.

End of the 60s in the last century a series of small format cameras came on the market that were easy to use, yet provided a remarkable picture quality. The best known of these is the Konica C 35

 

At its heart was the brilliant "Copal B mat programmed special automatic shutter". This closure was only two blades, which served simultaneously as a shield. That meant nothing else than the aperture in direct proportion to the closing time was: The more open the "hood", the slower the time. Thus were the aperture / time values ​​were fixed and pairs of f 2.8 - 1/30 sec to 14,3 f - 1/650 sec

 

This works very well, and together with the excellent lens "Hexanon 1:2.8 / 38 mm" (4 elements in 3 groups) is the apparatus really diatauglich. A superimposed image range finder is useful for adjusting the distance accurately.

 

Since that time, the computer-controlled flash units were not usually had the flash exposure is controlled by the iris, the further away, the more open the aperture. This is normally needed for the formula

GN of the flash unit: Distance = Aperture

manually. But at the C 35 was the "automatic": After setting the guide number changed when turning the focusing ring and aperture. That was quite handy.

 

There were many vendors who offered this camera concept - the inner life has always been the same.

klickt auf das bild, uns seht welche wunderbaren aufnahmen diese kamera macht
klickt auf das bild, uns seht welche wunderbaren aufnahmen diese kamera macht

Vielleicht sollte ich einfach mit einem Kameratyp beginnen, die der ursprünglichen „camera obscura“ am nächsten kommt: der „Box“. Die Camera obscura ist ja bekanntlich „ein dunkler Raum oder Behälter, in den durch ein kleines Loch Licht hineinfallen kann. In dem Loch kann unter Umständen eine Sammellinse angebracht sein. [...] Auf der gegenüberliegenden Seite entsteht ein auf dem Kopf stehendes Abbild.“ (Wikipedia).

 

Da hätten wir also schon die Box - bloß dass sich eben auf der „gegenüberliegenden Seite“ lichtempfindliches Material befand: Platten oder Film. Eine der ersten Kameras dieser Art mit dem Format 6x9 cm war wohl Kodaks „Brownie“ vom Anfang des letzten Jahrhunderts. Einen richtig großen Erfolg hatte aber Agfa mit der „Preisbox“ in den Dreißigerjahren: Sie kostete nur vier Mark, allerdings mußten es 4 Markstücke mit den Prägebuchstaben „A“, „G“, „F“ und nochmal „A“ sein. Diese Aktion schlug so ein, dass innerhalb kurzer Zeit 900.000 Kameras verkauft wurden!

 

Auch nach dem 2. Weltkrieg wurden noch recht erfolgreich „Boxen“ fabriziert - natürlich nicht nur von Agfa. Das 6x9-Format hatte den Vorteil, dass recht ordentliche Kontaktabzüge hergestellt werden konnten, die waren deutlich preiswerter als Vergrößerungen. Und dafür musste die Optik auch keine Höchstleistungen vollbringen - eine Einzellinse („Meniskus“) genügte.

 

Die hier vorgestellte Agfa-Synchro-Box war einer „camera obscura“ technisch natürlich etwas voraus: So konnte man mit einer „Momentzeit“ von 1/30 Sekunde arbeiten, was in den Anfangszeiten der Fotografie nicht möglich war. Da wurde das „Loch“ so lange offengehalten, bis genügend Licht auf das lichtempfindliche Material gefallen war. Und das konnte dauern ...

 

Den Verschluss längere Zeit geöffnet lassen (z. B. für Nachtaufnahmen) konnte man auch mit der Agfa-Box, das war Einstellung „B“. Ferner war’s möglich, die Menge des einfallendes Lichts durch eine kleinere Lochblende zu veringern - wenn’s zu hell war. Sogar ein Gelbfilter konnte man durch einen Schieber vorschalten, damit konnte man seinerzeit den Kontrast Wolken/Himmel verstärken. Und woher „Synchro“? Es gab ein spezielles Blitzgerät für Blitzbirnchen, das oben befestigt werden konnte.

 

Die Synchro-Box wurde von 1951 bis 1957 produziert und kostete 14,- DM. Und sie war mein erster „Fotoapparat“, gewonnen auf einer Tombola.

 

Filme (120er Rollfilm) gibt’s noch - schönen scharfen Aufnahmen steht also nichts im Wege ...

 

 

Maybe I should just start with a camera type, the original 'camera obscura' comes closest to the "box". The camera obscura is well known, "a dark room or container, may fall into the small hole through a light. In this hole under circumstances, a converging lens may be appropriate. [...] On the opposite side an upside-down image. "(Wikipedia).

 

Since we already had so the box - just that was just on the "other side" light-sensitive material: plates or film. One of the first cameras of this type with the 6x9 cm format was probably Kodak "Brownie" from the beginning of last century. Had a really great success, however, Agfa with the "prize box" in the thirties: it only cost four marks, but it had to be 4 marks, bearing the embossed letters "A", "G", "F" and again "A". This proposed action so that were sold within a short time 900 000 cameras!

 

After the 2nd World War II were still very successful, "boxes" manufactured - not only from Agfa. The 6x9 format had the advantage of being fairly regular contact prints were made, which were significantly cheaper than enlargements. And it had the look accomplish no excellence - a single lens ("meniscus") was enough.

 

The presented Agfa Synchro-Box was a "camera obscura" Technically, of course, some Ahead: So you could work with a "moment" of 1/30 second, which in the early days of photography was not possible. As was the "hole" left open until enough light had fallen on the photosensitive material. And that could take ...

 

Leave the shutter open a long time (eg for night shots) could also be with the Agfa Box, which was set to "B". Furthermore, it was possible to REDUCE the amount of incident light through a small aperture - if it was too bright. Even a yellow filter could Upstream by a slider, so you could increase the contrast of his time clouds / sky. And where "sync"? There was a special flash for Blitzbirnchen that could be attached to the top.

 

The Synchro-Box was produced from 1951 to 1957 and cost 14, - DM And she my first "camera" was won in a raffle.

 

Film (120 roll film) there's still - nice sharp shots is nothing in the way ...

Auch diesmal gibt es wieder ein Beispielfoto
Auch diesmal gibt es wieder ein Beispielfoto

Das Negativformat 6x9 war über Jahre hinweg beliebt, weil man billige Kontaktabzüge in ansehnlicher Größe davon machen konnte. Schon in der 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es ein vielfältiges Angebot an diesen Rollfilmkameras.

Bleiben wir doch einfach bei der Firma Agfa. Die brachten damals einige Modelle für den „kleinen Geldbeutel“ auf den Markt. Diese Agfa Billy Clack ist ein Beispiel dafür, dass man dabei durchaus auch an das Äußere dachte. Das Besondere an dieser Kamera war nämlich ein origineller Spreiz-Scheren-Mechanismus, der den Objektivträger waagrecht nach vorne zur Aufnahmebereitschaft springen ließ. Diese Art-Déco-Platte war wirklich edel ausgeführt – eine wie hochglanz-schwarzlackiert wirkende Oberfläche mit eingelegten Metallstreifen. Das sieht vornehm und hochwertig aus.

Folgende Mechanik wurde geboten:
Belichtungszeit 1/25 Sek. und B, dazu ein Hebel für „T“, vorschaltbare Nahlinse und zusätzlich zur Anfangsöffnung 11 die Lochblenden 16 und 22. Dazu zwei Brillantsucher und ein klappbarer Rahmensucher. Also eigentlich eine bessere Box, aber viel besser aussehend. Das Objektiv war ein „Bilinar F:11“, immerhin aus zwei Linsen bestehend und nicht bloß aus einer wie bei der Synchro-Box. Und wie man sieht, gab’s scharfe Bilder!

Auch der Preis von 16,- RM hielt einen nicht gerade vom Kauf ab.

The 6x9 negative was popular for years because they could make contact prints cheap at a considerable size of it. Already in the 30s of last century there was a wide range of such roll film cameras.

Let's just stay with the company Agfa. The models took some time for the "low budget" on the market. The Agfa Billy Clack is an example of how we thought about it quite the appearance. The special feature of this camera was in fact an original spreading-scissor mechanism that could jump the lens mount horizontally forward to shooting. This Art Deco-plate was executed really classy - one acting as High-gloss black finish with inlaid metal strips. It looks elegant and high quality.

The following mechanism was offered:
Exposure time 1/25 sec and B, plus a lever for the "T", vorschaltbare close-up lens and in addition to the initial aperture 11, the pinhole apertures 16 and 22 These two brilliant viewfinder and a folding frame finder. So actually a better box, but much better looking. The lens was a "Bilinar F: 11", after all, consisting of two lenses, and not merely as the synchronization of a box. And as you can see, there's sharp pictures!

The price of 16, - RM, gave a not just the purchase.

Hier auch wieder ein Beispiel :D
Hier auch wieder ein Beispiel :D

Zu den Kameraherstellern, die nicht gleich voll in den großen Konzentrationsprozess der DDR-Kameraindustrie einbezogen wurden, gehörte u. a. die „Kamerafabrik Woldemar Beier KG - Freital“. Sie war bis 1972 ein „Betrieb mit staatlicher Beteiligung“ (BSB), also kein „Volkseigener Betrieb“ (VEB).

 

In den Fünfzigern begann man bei Beier mit der Produktion der „Beirette“, einer einfachen Kleinbildkamera, die später sogar als „Beirette electronic“ bis in die 1980er Jahre hinein hergestellt wurde.

 

Auf dem Bild sieht man eine der ersten Beiretten, an der natürlich noch nichts elektronisch war, die aber trotzdem schöne scharfe Fotos lieferte. Sie war ausgestattet mit dem Dreilinser „Trioplan 1:3,5/45 mm“ von Meyer-Optik Görlitz (auch das „Meritar 2,9/45 mm“ wurde verwendet) und hatte einen Junior-II-Verschluss mit 30, 60, 125, B.

 

Es gab auch noch Blitzanschluss, Extra Auslöser für den Drahtauslöser , Filmmerkscheibe und Zählwerk unterhalb der Rückspulscheibe. Ein ziemlich kompaktes Gerät, auch recht "wertig" im Vergleich zu den späteren Plastik-Ausführungen.

 

The camera manufacturers who were not immediately fully involved in the major concentration process of East German camera industry, among others, the "camera factory Woldemar Beier KG - Freital". She was until 1972 an "operating with government participation" (BOD), so no "Volkseigener operation" (VEB).

 

In the fifties began to Beier with the production of "Beirette", a simple film camera, which was later made ​​even "Beirette electronic" up in the 1980s.

 

On the picture you can see one of the first Beiretten, the course was still not electronic, but still gave nice sharp photos. It was equipped with the Dreilinser "Trioplan 1:3.5 / 45 mm" by Meyer-Optik Görlitz (including the "Meritar 2,9 / 45 mm" was used) and had a Junior II closure with 30, 60, 125, B.

 

There were also flash connection, extra trigger for the cable release, film and plate counting Wish Rückspulscheibe below. A fairly compact unit, very well "valued" compared to the later plastic versions.

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